Ein Highlight für viele Autofans in Österreich war auch dieses Jahr wieder die Vienna Auto Show. Wie kommen die neuen Modelle an? Was verbirgt sich hinter Marken wie Tesla, die noch nicht jedem ein Begriff sind? Wir haben einen Blick riskiert.

Die Entwicklung der Automobilindustrie geht rasch voran, gerade im Bereich der Elektroautos kommen immer mehr Modelle auf den Markt. Das war auch auf der diesjährigen Vienna Auto Show nicht zu übersehen.

Branchenriesen wie Ford, VW und BMW stehen in den Startlöchern und haben erste Autos auf den Markt gebracht. Aktuelle Modelle wurden zum Elektroauto umgebaut –  zum Beispiel der Ford Focus Electric, VW E-Golf oder Audi A3 e-tron. Aber auch neue, reine Elektroautos wie der BMW i3 sollen den Markt erobern. Der i3 punktet optisch und glänzt im Innenraum mit Materialien wie Wolle, recyceltem PET oder mit Olivenblattextrakten gegerbtem Leder.  Das Interesse an dem zukunftweisenden Modell ist groß, zahlreiche Probefahrten wurden vereinbart.

Auch reine Elektroautohersteller wie Tesla sind auf der Vienna Auto Show vertreten und versuchen, sich weiter zu etablieren. Der sportliche „Model S“ von Tesla ist von außen wie innen eine Limousine der oberen Mittelklasse und verzichtet auf den typischen „Elektroauto-Charme“.

Betrachtet man den Innenraum, sticht eines sofort ins Auge: der 17 Zoll Bildschirm in der Mittelkonsole. Medien, Navigation, Kommunikation, Klimaanlage und Co werden über den Touchscreen bedient. Keine Schalter, keine Knöpfe, sogar den Tachometer sucht man vergeblich. Auch hier befindet sich ein Bildschirm, auf dem nur die individuell gewünschten Informationen und Anzeigen abgebildet werden. Sie hätten die Navigationskarte lieber direkt vor sich im Tacho-Bereich? Kein Problem, die individuelle Benutzeroberfläche des Tesla lässt dem Fahrer freie Hand. Der Model S punktet natürlich auch mit Leistung: Reichweiten von bis zu 502 km und Fahrleistungen auf Sportwagenniveau (bis zu 476 PS und 4,4 Sekunden von 0 auf 100km/h).

Noch interessanter wird aber die Entwicklung der sogenannten SuperCharger sein. Das bedeutet gratis Strom tanken, wenn man mit seinem Tesla unterwegs ist. In Europa gibt es laut Homepage aktuell 14 Supercharger (Stromtankstellen). Eine davon befindet sich in Österreich, in St. Anton am Arlberg. Weitere sind natürlich geplant. Ein Tesla-Fahrer soll so entspannt durch Europa reisen können, sein Auto innerhalb von 30 Minuten für 320 km Reichweite gratis auftanken können und dann wieder lautlos weiterreisen. Die Charger sollen so positioniert werden, dass man immer genug Reichweite an Bord hat.

Klingt schon mal sehr gut und wird sich hoffentlich auch durchsetzen.

Man sieht, der Markt entwickelt sich schnell und endlich kommen Modelle mit günstigeren Einstiegspreisen wie der Renault ZOE auf den Markt. Auch auf die zweite Generation des Nissan Leaf darf man gespannt sein. Wir halten euch auf dem Laufenden!

 

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