Toyota soll im Sommer 2015 serienmäßig ein Brennstoffzellen-Auto auf den europäischen Markt bringen, das statt Abgasen Wasser ausstößt. Ein revolutionäres System mit Hindernissen.


fogs lifestyle magazin wasserstoffauto brennstoffzellenauto copyright toyota fcv-r


Seit den 90er Jahren wurde es ruhig um Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Nun könnte er mit dem Fuell Cell Vehile von Toyota, dem FCV-R, sein Comeback feiern. Eins steht fest: nach etlichen Ankündigen ist ihm ein großer Auftritt sicher.

Antrieb

Im Gegensatz zum E-Auto kommt die elektrische Energie beim Fuel Cell Vehicle nicht aus Batterie beziehungsweise Steckdose, sondern wird direkt an Board durch die chemische Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff produziert – als Emission des Fahrzeugs entsteht lediglich Wasserdampf.

Mindestens 500 Kilometer soll der FCV-R mit einer Tankfüllung fahren können. Klar im Vorteil ist er dem E-Auto gegenüber auch, weil er nicht erst stundenlang an die Steckdose muss, um wieder voll fahrbereit zu sein – sondern bloß drei Minuten an die Wasserstoff-Tankstelle. Derzeit gibt es davon in Österreich nur zwei an der Zahl, eine davon in Wien, denn Wasserstoff-Tankstellen sind teuer. Und solange die Nachfrage nicht hoch genug ist, wollen Betreiber nicht investieren. Dies könnte sich mit dem serienmäßigen Wasserstoffauto FCV-R jedoch ändern.

Das Design des FCV-R

fogs lifestyle magazin wasserstoffauto brennstoffzellenauto copyright toyota fcv-r 2


Der Look des Wasserstoffautos von Toyota ist, wie jenes seines Hybrid-Pendants, unkonventionell und überzeugt durch seinen hohen Wiedererkennungswert. Die schmalen Lichtschlitze und überdimensionalen Lufteinlässe sorgen für einen futuristischen Charakter.

In Japan findet der Verkaufsstart der Limousine im April 2015 statt. Sieben Millionen Yen, umgerechnet etwa 50.000 soll er kosten, die Preise für Europa wurden noch nicht bekanntgegeben. Experten schätzen jedoch, dass sich der FCV-R zwischen 60.000 und 80.000 Euro bewegen wird. Fürs Auto der Zukunft muss man wohl ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Dafür fährt man mit dem absolut CO²-emissionsfreien Auto wohl auf direktem Wege in die Zukunft.

Fazit: Vom Betankungs-Problem von Wasserstoffautos in Österreich abgesehen, genießt man mit dem FCV-R alle Vorteile eines Elektroautos ohne dessen Nachteile. Und, mal ehrlich, wer hätte nicht gerne seine ganz private Tankstelle?

Weitere Infos zum Wasserstoffauto FCV-R von Toyota finden Sie HIER.


Mehr zum Thema Mobilität finden sie hier: http://fogs-lifestyle.com/vw-e-testbericht/


Copyright Images | TOYOTA