Fünf (Halb-)Schwestern, zwölf Jahre TV-Unterhaltung mit „Keeping up with the Kardashians“, über eine halbe Milliarde vereinter Instagram-Follower und ein mindestens genauso hohes gemeinsames Vermögen: Das ist der Kardashian-Jenner Clan. Die älteste Schwester Kourtney hat als letzte im Bunde ein eigenes Medienunternehmen namens „Poosh“ gegründet.

Die Haupteinkommensquelle von Kim, Kendall, Kylie und Co. ist längst nicht mehr die (aus mittlerweile 16 Staffeln bestehende!) Reality-Sendung „Keeping up with the Kardashians“, die so manche von uns durch unsere Jugend begleitet hat. Die erst 21-jährige Kylie Jenner zählt durch ihr Kosmetikunternehmen Kylie Cosmetics als die jüngste Selfmade-Milliardärin überhaupt. Ihre Schwester Kendall läuft (sogar noch vor Gisele Bündchen!) als bestbezahltes Model über die Laufstege dieser Welt. Von Kim brauchen wir gar nicht erst anzufangen, oder?

Lieber spät als nie?

Bei so viel Unternehmergeist kann der Druck auf die letzte im Bunde schon enorm werden: Dieses Jahr feierte Kourtney Kardashian endlich ihr Business-Debüt. „Poosh“ heißt ihr neues Healthy-Living-Blogazine, das von Fans gefeiert und von Kritikern gleichermaßen zerrissen wird. Auf der Website erklärt Kourtney: „Ich beschloss, Poosh zu launchen, weil ich das Gefühl hatte, dass etwas im gesunden Lifestyle-Segment fehlt. Gesundes Leben hat einen schlechten Ruf. Als ob es nicht sexy und cool ist, sich darum zu kümmern, was man in oder auf seinen Körper tut. Das stimmt einfach nicht, und Poosh ist hier, um genau das zu beweisen.“ Naja, „Healthy Living“ ist eigentlich schon seit Jahren einen Milliarden-Dollar-Industrie, aber besser spät als nie, oder?

Plattform für Indie-Beauty-Brands

Trotz der von allen Seiten kommenden Kritik müssen wir Kourtney dennoch zugestehen: Sie setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die Beauty-Industrie in den USA hinsichtlich toxischer Inhaltsstoffe stärker reguliert wird. Und: Für Indie-Beauty-Brands bietet „Poosh“ eine gute Möglichkeit, ihre potenzielle Käuferschaft zu vergrößern.

Hier einige von Kourtneys Beauty-Lieblingen:

Beim Durchstöbern durch Poosh haben wir jedenfalls einige unserer Green-Beauty-Favoriten entdeckt! Außerdem haben wir gelernt, welches Gesichtsöl zu unserem Hauttyp passt, dass Bettlacken auch „toxic“ sein können und welche Beauty-Secrets Kourtneys auch in ihren 40ern zu einem jugendlichen Look verhelfen (sie ist angeblich auch die einzige des K-Clans, die sich nicht vom Beauty-Doc hat tunen lassen…)

Was haltet ihr von „Poosh“? Bloß eine weitere Kopie von Gwyneth Paltrows „goop“ oder der nächste große Hype in der Indie-Beauty-Welt?