Jetzt säen, im Sommer genießen: Frühlingszeit ist Gartenzeit und wir können es gar nicht erwarten, unsere Töpfe mit Erde und allerlei Samen zu befüllen, um dann im besten Fall unser eigenes Gemüse zu ernten. Wir haben unsere Garten-Essentials für euch zusammengetragen, mit denen ihr erfolgreich in die Saison starten könnt!

Aber was, wenn man nicht zu den Glücklichen gehört, die Balkon oder sogar Garten vor der Haustür haben? Oder du zu denen gehörst, die nicht mit einem grünen Daumen gesegnet sind? (Zu dieser Kategorie gehören auch wir 😉 )

Macht nichts! Mit ein paar einfachen Tricks und Tools fällt das Projekt Home-Gardening nicht schwer!

Hier sind unsere Favourites:

Diese Garten Essentials erleichtern uns die Gartenarbeit – drinnen sowie draußen!

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Finde einen geeigneten Platz

Vor allem in der Stadt sind freie Grünflächen Mangelware – hier schaffen Hochbeete oder Mini-Indoor-Gewächshäuser Abhilfe! So wird man nicht nur mit frischen Kräutern für jeden Tag beschert, sondern auch noch mit einer ordentlichen Interior-Aufwertung. Pflanzen in der Wohnung sehen nämlich nicht schön aus, sondern verbessern auch die Luftqualität und machen ein Zuhause lebendig. Unsere Favoriten: Der Plant Box Pflanzenbehälter von ferm, perfekt für die minimalistische Wohnung im Scandi-Chic und das Mini-Greenhouse von Design House Stockholm – beides in verschiedenen Farben erhältlich.

Fange klein an

Vor allem Garten-Newbies empfehlen wir, sich am Anfang nicht zu viel vorzunehmen. Für alle, die in Sachen Gartenarbeit noch keine Erfahrung haben, bieten Kräuter einen guten Einstieg. Die meisten von ihnen brauchen weder viel Platz oder Sonne und wachsen schnell. Außerdem können sie – im Gegensatz zu den meisten Gemüsesorten das ganze Jahr über gezüchtet und geerntet werden. Basilikum, Minze, Petersilie oder Koriander eignen sich gut für einen hauseigenen Küchengarten und peppen unseren Speiseplan zusätzlich auf!

Plane voraus

Ein schöner, gesunder Garten wächst nicht über Nacht und erfordert einiges an Liebe und Arbeit! Damit man die Überlebenschancen von Obst und Gemüse steigert, hilft es, sich an einen groben Zeitplan zu halten:

April ist die beste Zeit, um Gemüsesorten wie Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln oder grünes Gemüse in kleinen Töpfen auszusäen, die man dann im späten Mai nach draußen übersiedeln kann. Bis dahin an einem relativ warmen Ort stellen und in den ersten paar Tagen mit einem Deckel oder einem Stück Stoff abdecken, damit die Samen ungestört keimen können. Sobald die Pflänzchen auskeimen, die Abdeckung entfernen und regelmäßig (aber nicht zu viel!) gießen. An besonders warmen Frühlingstagen kann man die Pflanzen schon mal testweise auf den Balkon stellen, um sie abzuhärten und auf ihr späteres Outdoor-Leben vorzubereiten.

Im späten Mai ist es dann so weit (vorausgesetzt, der Winterfrost hat sich verflüchtigt) und wir können unsere Sprösslinge nach draußen übersiedeln. Die Gewächse am besten in neue, lockere Erde mit frischem Kompost umpflanzen und anfangs jeden Tag gießen. Später kann man die Gieß-Frequenz reduzieren und nur wässern, wenn sich die Erde trocken anfühlt.

Im Spätsommer wird man dann (hoffentlich) mit einer reichen Ernte belohnt: Tomaten, Paprika, Gurken und Co.  können endlich geerntet werden!

Sobald es im Herbst frostig wird, sollte man die Wurzeln so schnell wie möglich unter einer schützenden Schicht verstauen: Rinden-Mulch, Stroh, Laub oder grobe Sägespäne sorgen dafür, dass das Gemüse auch in der nächsten Saison noch gut mit Nährstoffen versorgt ist.

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Aufmacherbild: Scott Webb on Unsplash