Von den 50 meistverkauften Business-Büchern auf Amazon sind nur fünf von Frauen geschrieben. Das wollen Lisa Jaspers und Naomi Ryland ändern. Daher starten sie nun für ihr Buch „Starting a revolution“ eine Crowdfunding-Kampagne. Wir erzählen euch, warum es sich lohnt, dieses Kampagne zu unterstützen.

Darum geht es im Buch „Starting a revolution“

Jaspers und Ryland wollten ein Buch für alle diejenigen Schreiben, die nach einer neuen Arbeitswelt streben. Dafür haben die beiden Autorinnen mit Gründerinnen weltweit gesprochen. Was alle Unternehmensgestalterinnen vereint: Ihre Unternehmen und die darin verwirklichten visionären Ansätze schaffen eine neue Arbeitswelt. Außerdem bieten sie wirkliche Alternativen zu den dominierenden Modellen von Unternehmertum und Arbeitsnormen. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen wollen die Autorinnen nun andere Gründer*innen inspirieren. Deshalb schreiben sie „Starting a Revolution“ – ein Hands-on-Business-Buch, das das Potenzial hat, die Arbeitswelt auf den Kopf zu stellen.

„Starting a revolution“ von Lisa Jaspers und Naomi Ryland // Photo: PR

Warum dieses Buch?

Was unter der Vielzahl an Business-Büchern auf dem Markt bis heute fehlt, sind radikal neu gedachte Alternativen. Wirkliche Vorbilder, solche, die sich nicht innerhalb des Systems bewegen, sondern sich ein neues ausdenken, suchte man dort bislang vergebens. Doch es gibt sie. Jaspers und Ryland haben solche Vorbilder ausfindig gemacht und im vergangenen Jahr begonnen, sie zu interviewen.

Wir glauben an eine neue, andere Arbeitskultur, an Normen wie Wertschätzung, Kollaboration, Vertrauen und gemeinsames Wachstum. Und: Wir sind nicht alleine,“ sagt Lisa Jaspers, Gründerin des Fair-Trade-Unternehmens FOLKDAYS.

Das entstehende Buch bündelt unterschiedliche, aber immer umfassend innovative Business- und Management-Ansätze. Darunter die von Catherine Mahugo, Stephanie Shirley, Joana Breidenbach, Nora-Vanessa Wohlert, Susann Hoffmann und Vivienne Ming. Diese Frauen entwickelten für ihre Unternehmen eigene Ansätze, die sich grundlegend von etablierten Arbeitsnormen unterscheiden. Außerdem konnten diese bereits seit Jahrzehnten erfolgreich umgesetzt werden. So wie bei Stephanie Shirley, die in den 60er Jahren ein Tech-Unternehmen gründete, das ursprünglich ausschließlich Programmiererinnen anstellte, die primär von Zuhause arbeiteten.

Photo: Starting a Revolution

Photo: Starting a Revolution

Photo: Starting a Revolution

Die Crowdfunding-Kampagne für das Buch „Starting a Revolution“

Um das Buchprojekt zu realisieren, starten die Autorinnen ab sofort eine vierwöchige Crowdfunding-Kampagne auf Startnext und rufen zur Unterstützung auf. Das Buch wird nach erfolgreicher Finanzierungsphase im Sommer als Taschenbuch erhältlich sein. Zunächst in englischer Sprache. Bei Erreichen des zweiten Fundraisingziels wird eine deutsche Übersetzung folgen.

„Starting a Revolution“ stärkt nicht nur die Präsenz von Autorinnen von Business-Büchern. Es möchte ganz neue Perspektiven liefern. Im Vordergrund stehen deshalb Gründerinnen, die jeweils eine eigene, konsequent andere Arbeitswelt aufgebaut haben.

In den Interviews teilten diese ihre persönlichen Erfahrungen zu Themen wie Organisationsentwicklung, Führung, Team Building, Innovation und Personalgewinnung wie auch -entwicklung. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse entsteht mit „Starting a Revolution“ ein Business-Buch mit konkreten Ratschlägen. Für alle, die die Arbeitswelt um sich herum verändern und radikal umdenken wollen.

Die Crowdfunding-Kampagne ist hier zu finden.

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Aufmacher-Photo by Miguel Bruna on Unsplash