Hans Stier hat die Kaffeemaschine neu erfunden: Ein Knopfdruck genügt und der Automat röstet, mahlt und brüht die Bohnen.

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Laut Bonaverde sollten Verbraucher ihren Kaffee nicht nur selber mahlen und brühen, sondern auch rösten können. Dafür haben die Jungunternehmer die erste Kaffeemaschine der Welt entwickelt, die die grünen, rohen Kaffeebohnen mit einem Knopfdruck in schwarzen, frischen Filterkaffee verwandelt. Neben dem ungewöhnlich frischen und milden Geschmack ist der Hauptgedanke, sämtliche Zwischenschritte in der Weiterverarbeitung der Bohnen auszuklammern – bei herkömmlichem Kaffee liegen bis zu 17 Stationen zwischen Bauer und Konsument – und den Kaffeebauern bessere Preise zahlen zu können. Nachdem große Hersteller sich an der Idee interessiert zeigten, die Nachfrage aber als zu gering einschätzen, zögerten die Berliner Entrepreneure nicht, beim Konsumenten selber nachzufragen. Mitte November startete Bonaverde daher eine Kampagne zur Finanzierung der Kaffeemaschine auf kickstarter.com – der größten Crowdfunding – Plattform weltweit.

 

Nach nur 15 Stunden hatten die Jungunternehmer ihr Fundingziel von 135.000 US Dollar erreicht, erfuhren monetäre Unterstützung von über 2.200 Personen weltweit und erzielten insgesamt mehr als das Fünffache ihres ursprünglich geplanten Fundings. Mit einer Gesamtsumme von nahezu 700.000 US Dollar gehört Bonaverde zu den Top 20 der erfolgreichsten Kickstarterprojekte. Auch bei der Presse sorgten die Berliner für Furore: Die renommiertesten Tech-und Designmedien Amerikas (Mashable, TechCrunch, Wired etc.) berichteten über das Innovationsprojekt aus dem Herzen Europas und luden zum Live- Tasting in ihre Redaktionen. „Wir haben immer an die Strahlkraft der Idee geglaubt – aber mit einem solchem Resultat hatten wir nicht gerechnet. Wir sind überwältigt!“ erklärt Hans Stier, Gründer von Bonaverde.

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Trotz des erzielten Erfolgs sieht Bonaverde keinen Grund zum Ausruhen. „Wir müssen das Momentum nutzen, den mitreißenden Enthusiasmus der Community, um die Idee weiterzuverbreiten und den Fokus nun von der Maschine auf die Farmer zu lenken“, so Stier.

„Wir gehen in der Realisierung unserer Geschäftsidee bewusst neue Wege. Wir wollen möglichst viele für das neue Kaffeeerlebnis begeistern und an ihm beteiligen. Daher stellen wir gemeinschaftliche Lösungen in den Vordergrund“, so Stier. Aus diesem Grunde wurde auch das Design der Bonaverde Maschine im Internet entwickelt – auf der Crowdsourcing Plattform jovoto. Aus über 120 Einreichungen wurde der Entwurf zwei junger rumänischer Designer ausgewählt und auf Kickstarter als das finale Produkt präsentiert.

Die ersten Maschinen werden im Herbst 2014 ausgeliefert. Wer die Kickstarter-Kampagne verpasst hat, kann nun im „nächsten Kapitel“ trotz Farmerfokus auch auf Indiegogo noch Maschinen im Vorverkauf erstehen.

 

Über Bonaverde

Bonaverde ist ein kleines Team junger, unternehmerischer Berliner, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Welt des Kaffees zu revolutionieren. 2011 startete Gründer Hans Stier mit einer Vision: Die weltweit erste Kaffeemaschine zu bauen, die Kaffee nicht nur mahlt und brüht, sondern auch röstet. Nun ist es soweit: Mithilfe von Crowdsourcing und Crowdfunding soll die Vision Wirklichkeit werden.

 

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Weiterführende Informationen unter:

Bonaverde: www.bonaverde.com

Jovoto: www.bonaverde.jovoto.com

Kickstarter: www.kickstarter.bonaverde.com

 

Weitere interessante Infos zu diesem Thema gibt es hier: http://fogs-lifestyle.com/filterkaffee-ist-zurueck/