Es gibt nicht viele Filme, auf die wir uns wirklich schon Monate vor dem Start in den Kinos richtig freuen. Filme, deren Trailer wir uns immer wieder angucken, nur, um vielleicht ein neues Detail zu entdecken. 100 Dinge ist so ein Film. Die deutsche Komödie mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer startet am 6. Dezember in den Kinos und wir möchten euch zwar nicht 100, jedoch drei Dinge verraten, warum der Film ein Must-Watch ist. 

1. Der Film setzt sich kritisch mit dem Thema Konsum und der Wohlstandsgesellschaft auseinander

Der Plot von 100 Dinge: Die beiden Freunde Paul (Florian David Fitz) und Toni (Matthias Schweighöfer) sind süchtig nach materiellen Dingen. Während Paul auf Sneaker steht, liebt Toni technische Geräte, Accessoires und coole Klamotten. Die beiden liefern sich ein ständiges Wettrennen darum, wer denn nun der Bessere und Coolere ist. Auf einer Party, auf der die beiden ihren App-Verkauf feiern, schließen sie – natürlich sind sie dabei ziemlich betrunken – eine Wette ab. Sie verfrachten all ihre Besitztümer in eine Lagerhalle und folgen der Regel, an 100 aufeinander folgenden Tagen immer um Mitternacht nur einen neuen Gegenstand herauszuholen. Dabei müssen sie Prioritäten setzen und erkennen so, was wirklich wichtig ist im Leben. Unter normalen Umständen würde man sich ja nie fragen: Smartphone oder Unterhose? Doch die beiden werden genau vor diese Entscheidung gestellt und erkennen dabei, dass sie durch ihren ständigen Konsum nur die Tatsache vertuschen möchten, dass ihnen im Leben etwas fehlt.

Der Film thematisiert damit unsren Drang, ständige etwas Neues, etwas Besseres und Anderes haben zu wollen. Wir brauchen ab und zu eine Erinnerung daran, dass wir doch schon sehr viele, sehr schöne Dinge besitzen. Und das der Wunsch nach Mehr nur ein Hilfeschrei ist, dass wir uns Glück erkaufen wollen. Der Film will uns wachrütteln und uns darüber nachdenken lassen, wie schön und gut wir es doch bereits haben.

Ja, auch die Hosen müssen runter. Am Tag 1 ihres Experiments „100 Dinge“ starten Toni (l.) und Paul so, wie sie Gott geschaffen hat: nackt! // Photos: Warnerbros

 

2. Zwei der heißesten deutschsprachigen Schauspieler n-a-a-a-a-c-k-t!

Das freut vor allem alle weiblichen Fans von Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz. Das Null-Experiment „100 Dinge“ lässt natürlich zu Beginn kein einziges Konsumgut zu. Heißt ganz einfach: auch die Unterhose muss runter! Wir sehen die beiden also (fast) nackt. Ein schwarzer Balken über den pikanten Stellen sorgt für das letzte Bisschen Privatssphäre für die beiden Schauspieler. Florian David Fitz führte übrigens auch noch Regie (nach Vincent will Meer, Jesus liebt mich und Der geilste Tag übrigens schon sein vierter Film als Director).

3. Du kannst so richtig schön lachen

Kinofilme entführen uns für zwei Stunden in eine andere Welt. Das Kino scheint der einzige Ort zu sein, an dem wir nicht ständig unser Handy checken müssen und an dem es uns egal ist, welche WhatsApp gerade eintreffen oder was auf Social Media passiert. In dieser Zeit konzentrieren wir uns einzig auf den Film auf der Leinwand. Und wenn der noch alle paar Minuten so witzig ist, dass wir lauthals mit dem gesamten Publikum lachen, umso besser. Auf genau diese Lachmomente kannst du dich bei „100 Dinge“ freuen. Lauthals Lachen und mit einem guten Gefühl aus dem Kino gehen – das ist doch das Beste, was dir ein Film bieten kann, oder?

Für den kleinen Vorgeschmack, kannst du dir hier den Trailer anschauen. Wir wünschend dir ganz viel Spaß beim Gucken – ab dem 6. Dezember!